antworten marthin luther

giugno 6, 2008

Antworten                                                                     

1.       Er war ein deutsche Augustinermönch. Er lebte in Wittenberg und er schreib 95 Thesen gegen den Ablasshandel.

2.       Er kritisierte den Ablasshandel. 

3.       Weil es den Buchdruck gab.

4.       Rom reagierte begann eine Ketzerprozess gegen Luther.

5.       Er sagte, dass jeder Gläubige aus der Bibel selbst die Wahrheit erkennen und von Gott direkt Vergebung erlangen kann.

6.       Sie fanden Luthers Idee Positiv, und stellten sich auf seine Seite.

7.       Er dort seine Kritik nicht widerrief wurde die Reichsacht über ihn verhängt. Aber sein Landesherr, der Kurfürst von Sachsen, beschützet ihn, indem er ihn auf der Wartburg in Eisenach versteckte.

8.       Er begann der Übersetzung der Bibel in Deutsche.

9.       Er erreichte, dass die Menschen die Bibel selbst lesen und interpretieren können.

SITUATION DER KIRCHE

giugno 3, 2008

 

1        Welche probleme hatte die katholische Kirche im Spätmittelalter und in der Renaissance?

Im Spätmittelalter und in der Renaissance Die einfachen Priester waren sclecht ausgebiltet und Sie konnten kaum Latein.

     2  Wie beeinflussten die Humanisten die Situation der katholische kirche?

Die  Humanisten dagegen stellten zum ersten Mal eine Bewegung von Gelehrten dar, die nicht in erster Linie aus der Kirche kamen und die durch ihre Beschäftigung mit der lateinische und griechischen Sprache.

     3 Was kritisierten sie vor allem?

Sie kritisirten von allem die Simonie und den Ablasshandel.

     4 Wie reagirte der Kirche?

Aufgrund des hohen Geldbedarfs der Päpste und Bischöfe diese jedoch daran fest.

Martin Luther

giugno 1, 2008

 Martin Luther (ursprünglicher Nachname Luder; * 10. November 1483 in Eisleben (Sachsen-Anhalt); † ebenda 18. Februar 1546) war der theologische Urheber und Lehrer der Reformation. Als zu den Augustinermönchen gehörender Theologieprofessor wollte er Fehlentwicklungen in der Katholischen KircheJesus Christus als dem fleischgewordenen Wort Gottes beseitigen. Seine Entdeckung der Gnade Gottes, seine Predigten und Schriften – besonders seine Lutherbibel – entfalteten breite Wirkung. Sie wurden von den Fürstentümern des 16. Jahrhunderts dazu genutzt, die Zentralmächte von Papst und Kaiser zurückzudrängen, und veränderten die mittelalterliche Gesellschaft nachhaltig. Unter ihrem Einfluss kam es entgegen Luthers Absichten zu einer Kirchenspaltung, Bildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche und weiterer Konfessionen des Protestantismus. durch ausschließliche Orientierung an

Von 1501 bis 1505 studierte Luther an der Universität Erfurt in Thüringen und erhielt den „Magister Artium“ der Philosophischen Fakultät: Dazu gehörte eine Grundausbildung in Latein in den Fächern Grammatik, Rhetorik, Dialektik , Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie. Hier erwarb er sich eine genaue Kenntnis der Lehren des Aristoteles, die seit Thomas von Aquin die mittelalterliche Scholastik beherrschten, aber in Erfurt bereits in der Kritik.

MAYA, INKA UND AZTEKEN

giugno 1, 2008

MAYA

Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die insbesondere aufgrund der von ihnen im Präkolumbischen Mesoamerika gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt sind.

Traditionelles Siedlungsgebiet der Maya

Traditionelles Siedlungsgebiet der Maya

In ihrer Blütezeit stellten sie eine mächtige Hochkultur dar. Man spricht zumeist von einer Maya-Kultur; tatsächlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Fundstellen aus der Vergangenheit – doch stehen hinter dieser Kultur verschiedene Völker mit einander mehr oder weniger eng verwandten Maya-Sprachen. Nicht nur wegen der räumlichen Gegebenheiten unterscheidet man traditionell zwischen Hochland- (in Chiapas und Guatemala) und Tieflandmaya (in Yucatán, im Petén und Belize). Im Lauf der Geschichte lässt sich eine Verschiebung der hochkulturellen Zentren vom Hochland ins Tiefland und dann in den Norden von Yucatán beobachten.

Zur Zeit der Ankunft der Spanier Ende des 15. Jahrhunderts lagen die Zentren der nachklassischen Maya-Kultur im äußersten Norden von Yucatán, während das zentrale Tiefland nur noch dünn besiedelt war. Im südwestlichen Hochland existierte zu diesem Zeitpunkt eine recht eigenständige Maya-Kultur: die Kultur der Quiché. Im Gegensatz zu vielen anderen indigenen Völkern existieren die Maya noch heute und leben auf der Yucatán-Halbinsel sowie in Belize, Guatemala und Honduras.

Die Maya lebten in Süd- und Südost-Mexiko (Yucatán) sowie in Teilen von Guatemala, Honduras und Belize. Dieses ausgedehnte Gebiet umfasste ungefähr 350.000 km². Im Norden des damaligen Mayalandes ragt die Halbinsel Yucatán weit ins Karibische Meer hinaus. Die Niederschlagsmenge in diesem Gebiet war stets extrem gering, dazu ungleich verteilt, die Region war daher weitestgehend versteppt und mit Dornbüschen bewachsen. Im südlichen Tiefland herrschte eine Savannenlandschaft vor, deren Bodenhöhe kaum einmal über 200 Metern liegt. Da die Gegend schon immer tektonisch sehr aktiv war, ist ihr Boden mit vielen Mineralien angereichert, wodurch sie für den Ackerbau sehr attraktiv wurde.

 

 

INKA

 

Die Inka waren eine indigene urbane Kultur in Südamerika. Sie herrschte zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert über ein weit umspannendes Reich von über 200 ethnischen Gruppen,[1] das einen hohen Organisationsgrad aufwies. Zur Zeit der größten Ausdehnung erstreckte sich sein Einfluss vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien; ein Gebiet, dessen Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen dem Nordkap und Sizilien. Entwicklungsgeschichtlich sind die Inka mit den bronzezeitlichen Kulturen Eurasiens vergleichbar. Das rituelle, administrative und kulturelle Zentrum war die Hauptstadt Qusqu (Cusco) im Hochgebirge des heutigen Peru.
Inka war ursprünglich die Bezeichnung eines Stammes, der nach eigener Auffassung dem Sonnengott Inti entstammte und die Umgebung Cuscos besiedelte und zivilisierte. Seine herrschende Sippe fungierte später als Adel des gleichnamigen theokratischen Reiches. Aus ihr rekrutierten sich auch der Klerus[2] und die Offiziere der Inka-Armee. Sapa Inka („einziger Inka“) war der Titel des Inka-Herrschers des Tawantinsuyu („Land der vier Teile, Reich der vier Weltgegenden“).
 

 

Inkaterrassen bei Pisac

Die Inka sprachen Quechua (runa simi = „Sprache der Menschen“), verwendeten die Knotenschrift Quipu (Khipu), die nur Ziffern ausdrückte und die Tocapu-Muster, die in Textilien gewebt wurden und bei denen noch nicht sicher ist, ob es sich um eine Schrift handelte.

Die Inka-Herrscher und insbesondere ihre Ahnen wurde neben dem Sonnengott Inti, dem Schöpfergott Viracocha und der Erdgöttin Pachamama als göttlich verehrt.der Inka-König heiratete, bei seinem Amtsantritt in Anspielung auf seine mythische Herkunft, seine Schwester (siehe Inzest), die damit zur Quya (Coya), zur Königin wurde.Der Sapa Inka reiste in einer Sänfte durch sein Reich. Vor ihm durfte man nur barfuß erscheinen. Auf dem Kopf trug er als Zeichen seiner königlichen Würde die Maskaypacha , ein Band, das mit dem purpurroten Llawt’u (Llautu), einer langen Stirnquaste versehen war.

 

AZTEKEN

 

 

Die Azteken gehörten einem der sieben Náhua-Stämme an, die aus dem Gebiet zwischen Nordmexiko und dem Südosten der Vereinigten Staaten stammten. Dieses aus Jägern und Sammlern bestehende Nomadenvolk gelangte unter der Führung von Schamanen, die vom Stammesgott Huitzilopochtli inspiriert waren, gegen Ende des 12. Jahrhunderts zur zentralen mexikanischen Hochebene, wo sie aus der Begegnung mit den Tolteken viele kulturelle Elemente übernahmen. Die Azteken, die inzwischen sesshaft und Gartenbauer geworden waren, gaben ihrer Gesellschaft eine hierarchische Struktur. An der Spitze des Staats stand der Kaiser, der von einem Hohen Rat unterstützt wurde, der seinerseits von den 20 in der Hauptstadt Tenochtitlan ansässigen Clans gewählt wurde. Die einzige Möglichkeit zum Aufstieg der gesellschaftlichen Leiter boten die im Krieg bewiesene Tapferkeit und die Steuereintreibung. Die Kriege waren darauf ausgerichtet, viele Gefangene zu machen. Sie wurden bei Zeremonien geopfert. Auch im religiösen Bereich wurden die alten Einrichtungen grundlegend verändert. Den traditionellen Stammesgottheiten (astrale Gottheiten, die Kriege und die Jagd regelten, wie der Sonnengott Huitzilopochtli oder der Gott des Großen Bären Tezcatlipoca) wurden fremde Gottheiten zugeordnet, wie die Gefiederte Schlange, so dass ein vielfältiges Pantheon und ein polytheistisches System entstanden. Bei Ankunft der Spanier unter der Führung von H. Cortés (1519) erlebte das Aztekenreich seinen glanzvollsten Höhepunkt und bildete unter Motecuhzoma II. den mächtigsten Staat Mittelamerikas. Nur zwei Jahre später wurde Tenochtitlan eingenommen und zerstört. Der junge Kaiser Cuahtemoc, der den Widerstand angeführt hatte, wurde von den Eroberern getötet. Auf den Ruinen der damaligen Hauptstadt entstand die heutige, Mexico City.

 
 
 

 

 

 

Entdeckung und Eroberung der Welt

giugno 1, 2008

Fragen zum Text:

1)Es gab eine große Veränderung in der Waffentechnick und in der Art, wie Söldner kämpfte.

2)Man kämpfte mit Pfeil und Bogen oder mit der Armbrust.

3)Jetzt kämpfte man mit Feuerwaffen: Artillerie( Kanonen), Musketen und Gewehre.

4)Es gab keine sichere Schutz mehr( über alles Stadtmauern und befestigten Burgen); die Rüstungen der Ritter nicht sinnvol waren, aber sie waren nur hinderlich.

5)Die neue Zusammensetzung der Truppen hieß “Landsknechte” :leichter bewaffnete und mobile Fußtruppen von Söldner eingesetzt würden.Die Folge war, daß das Rittertum seine Bedeutung und macht verlor.

6)Der Kompass, z.B. würde verbessert und es auch andere nautische Geräte kamen und im Bereich des Schiffsbaus würden die Karavellen gebaut.

7)Die Schiffen konnten auch auf dem offenen Meer eine navigation bei bedecktem Himmel machen und die Karavellen, die groß und schnell waren, für hohen Seegang gut gerüstet waren.

 

Christoph Kolumbus

aprile 6, 2008

 

Christoph Kolumbus

 

 

 

 

 

Christoph Kolumbus wurde als der Italiener Cristoforo Colombo im Jahre 1451 in der italienischen Hafenstadt Genua geboren und starb 1506 in Valladolid (Spanien).
Er war lange in Portugal tätig und führte im Dienste Spaniens – unter dem Namen Cristóbal Colón – seine zukunftsweisenden Westreisen über den Atlantik durch, die er lange geplant hatte.

Als junger Mann – auf italienischen Handels- und Seeräuberschiffen – war Kolumbus mit der Seefahrt vertraut geworden.

Doch er beschäftigte sich auch intensiv mit den Theorien über die Kugelgestalt der Erde und fasste davon ausgehend, die Möglichkeit ins Auge, dass eine Seereise nach Indien auch westwärts möglich sei.

Sowohl Indien als auch das Kaiserreich China waren für Europa wichtige Bezugsquellen von wertvollen Gütern wie Seide und Gewürzen.

Bei seiner fixen Idee fußte Kolumbus auf der antiken Überlieferung und den Erkenntnissen der zeitgenössischen Astronomen.

Nachdem er viele alte und neue Schriften, Briefe und Karten studiert hatte, trug er am Königshof seinen Plan vor.

Vom portugiesischen König wurde er jedoch abgewiesen.

Erst nach langen Mühen fand er bei Königin Isabella in Spanien mit seinen Vorschlägen verständnisvolle Unterstützung.

So konnte er am 3. August 1492 mit drei Schiffen und etwa 90 Mann Besatzung von Palos de la Frontera bei Huelva aus zu seiner ersten Expedition aufbrechen.
Das größte dieser Schiffe war das Flaggschiff Santa Maria, auf dem 40 Männer und Vorräte für ein ganzes Jahr untergebracht waren. Die beiden anderen Schiffe hießen Nina und Pinta.

Sein mit der spanischen Krone geschlossener Vertrag sagte Kolumbus die Würde eines Vizekönigs der entdeckten Länder der Neuen Welt und ein Zehntel der zu erwartenden Handelseinnahmen aus diesen neuen Gebieten zu.

Nachdem sich die drei Schiffe bereits 8 Wochen auf hoher See befanden, stellte sich heraus, dass die mitgef
ü

hrten Seekarten nicht stimmten.

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ächst auf der Insel Guanahani (eine Insel der Bahamas, bei der es sich eventuell um das heutige San Salvador handelt), 14 Tage später erreichten sie Kuba und Anfang Dezember Haiti, wo er eine Niederlassung grü

ndete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ächst auf der Insel Guanahani (eine Insel der Bahamas, bei der es sich eventuell um das heutige San Salvador handelt), 14 Tage später erreichten sie Kuba und Anfang Dezember Haiti, wo er eine Niederlassung gründete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte der Fugger

marzo 12, 2008

Im vierzehnten Jahrhundert zog es viele Menschen unter dem Motto „Stadtluft macht frei“ in die Städte. Bauern und Handwerker strömten zu Hunderten in die Ballungsgebiete in der Hoffnung, dort ein besseres Leben zu führen. Im Jahre 1367 zog aus dem gleichen Antrieb heraus (er war kein Leibeigener) ein Grabener Weber nach Augsburg: Hans Fugger. Er hatte es nicht leicht, denn es gab schon viele Weber in Augsburg, jedoch wurde er 1386 zum ersten Zunft-Meister der Weber in Augsburg.

Hans Fugger hatte zwei Söhne:

  • Jakob den Alten, den Stammvater der Fugger von der Lilie
  • Andreas, den Stammvater der Fugger vom Reh

Jakob der Alte baute die Weberei weiter aus, ging dabei jedoch langsam und vorsichtig vor. Sein Bruder Andreas hingegen trennte sich von dem Geschäft seines Vaters und wechselte den Beruf. Er wurde Kaufmann. So erlangte er früh, im Vergleich zu seinem Bruder, großen Reichtum, den sein Sohn Lukas später sogar noch ausbaute. Lukas bekam ein Wappen verliehen; so sollte die Linie, der er entstammte, fortan „vom Reh“ heißen. Doch die schnelle Expansion überanstrengte Lukas und seine Brüder, sodass ihr Unternehmen nach vielen Fehlentscheidungen alles verlor.

Jakob der Alte konnte seinen Söhnen zwar nicht annähernd ein so großes Vermögen wie Andreas hinterlassen, jedoch hatte er ein stabiles Weberunternehmen und einen bescheidenen Handel aufgebaut. Nach Jakobs Tod 1469 trat Ulrich Fugger dessen Nachfolge an. Nach einer langsamen, aber erfolgreichen Vergrößerung des Handelsnetzes war ihr Name zwar noch lange keiner der ganz großen, aber unter den Augsburger Händlern auch kein unbekannter. 1473 wurde dies von Kaiser Friedrich III. durch die Verleihung eines Wappens an die Söhne Jakobs des Alten anerkannt. Mit dem Abwickeln des römischen Ablasshandels 1476 sowie der Unterstützung Maximilians I. 1483 in Holland erschlossen die Fugger zwei große aber auch riskante Geschäftszweige. Der Ablasshandel sollte sie später in Probleme mit den Protestanten bringen, und der Handel mit Habsburg barg die Gefahr der Verpflichtung gegenüber dem Erzhaus.

Der jüngste Sohn Jakobs des Alten, Jakob der Reiche, lernte – erst für ein geistliches Amt bestimmt, während seine Brüder mit Ulrich an der Spitze die Geschäfte führten, – an verschiedenen Orten die Aufgaben eines Kaufmanns kennen. Nach seiner Lehrzeit in Venedig holte ihn sein Bruder Ulrich jedoch nach Augsburg zurück, da dieser zur Abwicklung der Geschäfte der wachsenden Gesellschaft seiner Hilfe bedurfte und das Einstellen familienfremder Mitarbeiter in Führungskreise nicht in Frage kam. Binnen weniger Jahre änderte sich die Vorgehensweise der Firma, wodurch sie noch erfolgreicher wurde und 1484 eine eigene Kammer im Deutschen Handelshaus zu Venedig bekam. Für uns heute stellt sich die Frage, ob „das Verdienst an dieser Auszeichnung wirklich dem ältesten der Fuggerbrüder“ (Götz von Pölnitz: Die Fugger. S. 57 [1]) gebührte oder ob es nicht Jakob gewesen war, der seit einiger Zeit die großen Erfolge der Firma verbuchte.

Neben dem Ausbau des Handels mit Wolle, Seide, Barchent (ein Mischgewebe aus Baumwolle auf Leinenkette) und Spezereien wurde in Kooperation mit der Firma Auer und Metzler der Familie Thurzo in Ungarn in den Bergbau investiert. Hierzu wurden Bergwerke gepachtet, diese durch deutsche Spezialisten modernisiert und dann die Metalle über den eigenen Handelsweg nach Augsburg gebracht, um die Edelmetalle von dort aus besonders an Münzpräger zu liefern.

Mit dem zum großen Teil aus dem Handels- und Montangeschäft (Bergbau) verdienten Geld half die Fugger-Gesellschaft, an deren Spitze sich schon bald Jakob der Reiche behaupten konnte, vermehrt dem deutschen König Maximilian I. aus dem Hause Habsburg. So half die Gesellschaft Maximilian I. z. B. bei der Übernahme Tirols 1490, der Hochzeit mit Bianca Maria Sforza 1494 oder der Finanzierung des italienischen Kriegs 1496. Im Ausgleich half der König den Fuggern, indem er Gesetze zu ihren Gunsten änderte oder schrieb und ihnen Handelsprivilegien erteilte. Im Jahre 1505 verstärkten sich außerdem die Beziehungen zum Papst, indem die Fugger ihm Geld zur Anwerbung der ersten Schweizergarde liehen.

Mit dem Tode Ulrich Fuggers 1510 fielen nun alle großen Entscheidungen Jakob zu. Daraus entstand 1512 die monarchische Organisation der Firma. Eine der größten und berühmtesten Investitionen Jakob Fuggers war 1519 die Finanzierung der Königswahl Karls V. (vorher Karl I. von Spanien). Die Fugger brachten zur Bestechung der Kurfürsten des Reiches, die den Kaiser wählten, insgesamt 852.000 Gulden Kredit zusammen, zur Tilgung dieser Schulden wurde 1521 beim Wormser Reichstag ein Vertrag abgeschlossen.

Die letzten vier Lebensjahre Jakobs wurden von Aufständen in den fuggerschen Bergwerken in Ungarn, Unruhen gegen die Fugger in Augsburg selbst und von Monopolklagen gegen die Fugger für Jakob erschwert. Doch auch in seinen letzten Lebensjahren behauptete er sich gegen seine Gegner und leitete auch weiterhin die Geschicke der Firma mit viel Erfolg. Die Aufstände schlug er nieder und auch die Klagen konnte er mit Hilfe Karls V. zurückweisen. Für Letzteren resultierten daraus weitere Kredite der Fugger, die unter anderem zur Finanzierung des Krieges bei Pavia in Italien benötigt wurden, der dank des Geldes Fuggers siegreich war.

Im Jahre 1525 starb Jakob der Reiche. Dadurch erbte sein Neffe Anton, der Sohn Georg Fuggers, der Bruder Jakobs, eine Gesellschaft, die in ihrem „politischen und wirtschaftlichen Einfluss […] den der Medici übertraf und allenfalls seinesgleichen in der Kapitalmacht der Rothschild“ (Hans Herzfeld: Geschichte in Gestalten) fand.

Ebenso wie Jakob, war Anton ein begnadeter Kaufmann und „Florentinern der Zeit, die um das Dioskurenpaar von Handel und Herrschaft guten Bescheid wussten, galt dieser junge Mann […] als ‘ein Fürst der Kaufleute’“ (Götz von Pölnitz: Die Fugger. S. 154[1]). So ist es auch nicht verwunderlich, dass Anton mit ähnlicher Energie und genauso viel Geschick die Geschäfte der Firma fortführte. Er pflegte nicht nur die Beziehungen zu Karl V., sondern half auch dessen Bruder Ferdinand I., der seit den mit seinem Bruder 1521/22 geschlossenen habsburgischen Teilungsverträgen die österreichischen Erblande sowie Tirol und Württemberg regierte, da auch Ferdinand I. sich, wie sein Bruder, oft in finanzieller Not befand. Die Firma stellte Karl V. immer wieder Geld zur Verfügung, da Feldzüge gegen die Türken und die Franzosen Unmengen an Geldern verschlangen, die Spanien nicht besaß. Als Sicherheiten und zur Tilgung wurden Fugger die Rechte an spanischen Quecksilber- und Zinnober-Bergwerken sowie Ländereien und Privilegien zuteil. Von Ferdinand I., dem die Firma auch oft und viel Geld lieh, um zum Beispiel dessen Erhebung zum König in Ungarn und Böhmen (hiermit wurde das spätere Königreich Österreich-Ungarn begründet) oder die Soldaten zur Verteidigung gegen die Türken zu finanzieren, bekam Anton keine Gegenleistungen, natürlich musste Ferdinand I. ihm auch Zins und Tilgung zahlen, weiter reichte die Dankbarkeit jedoch nicht. Noch im gleichen Jahr der Königserhebung Ferdinands I. intrigierte Letzterer für Höchstetter im Quecksilberstreit in Spanien gegen die Fugger.

Als 1545 mit der Eröffnung des Trienter Konzils die Gegenreformation begann, griff die Gesellschaft zwar Karl V. finanziell unter die Arme, jedoch war der Katholik Anton stets um Frieden zwischen den Parteien bemüht. Nachdem Augsburg, das sich zum Protestantismus bekannt hatte, von Karl V. erobert worden war, half Fugger bei der Finanzierung der Kriegsschuld und stand für seine Heimatstadt ein, obwohl er einst aus der Stadt verwiesen worden war. Fugger musste trotz aller Bemühungen um Frieden seinerseits damit rechnen, dass seinem Handel durch den Krieg größere Schwächungen drohten. Darum versuchte er, durch große Kredite an Heinrich VIII. von England dort Rückhalt aufzubauen.

Nachdem Philipp II. die Nachfolge Karls V. angetreten hatte, entschloss sich Anton, die Firma langsam abzubauen und das Vermögen in Ländereien umzusetzen. Hierzu mögen ihn vielleicht auch Fehler von Familien- und somit Firmenmitgliedern, sowie Betrug in der Antwerpener Faktorei bewegt haben, da diese die Firma viel Geld kosteten.

Bis zu seinem Tode 1560 schaffte er es nicht, die Firma komplett aufzulösen, zu oft war er gezwungen, sich anderen Dingen zu widmen, vor allem den Geldwünschen Philipps II. Und es ist anzunehmen, dass er sich auch gar nicht hätte zurückziehen können: Dafür war er im Geiste zu sehr Kaufmann. Das äußert sich darin, dass er bis zu seinem Tode die Führung ähnlich wie sein Vorgänger Jakob nicht aus der Hand gab.

Bei seinem Tode hinterließ Anton Fugger seinen Nachfahren zahlreiche Ländereien und ein Vermögen von 5 Millionen Gulden.

Mit dem Tode Antons ging die Blütezeit des fuggerschen Imperiums, das über ein Jahrhundert in der Politik und Wirtschaft Europas eine bedeutende Rolle gespielt hatte, bis Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 endgültig vorüber.

Noch heute leben direkte Nachfahren Jakob des Alten in Schwaben auf ihren Ländereien; auch gibt es heute noch die Fürst-Fugger-Privatbank KG in Augsburg, die ihren Ursprung in dem Schaffen Jakobs des Reichen und Anton Fuggers hat. Die Fuggerei, als soziale Einrichtung zwischen 1514 und 1523 von Jakob dem Reichen erbaut, betreut noch heute mittellose Bürger für heute 0,88 Euro im Jahr sowie drei Gebete am Tag. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde die Fuggerei in den Jahren nach dem Kriegsende vom Träger, den Fuggerschen Stiftungen unter Leitung von Joseph-Ernst Graf Fugger von Glött, dem damaligen Eigentümer vom Fuggerschloss Kirchheim/Schwaben, wieder aufgebaut. Noch heute werden die die Fuggerei umgebenden Tore pünktlich um 22:00 Uhr geschlossen, einen späteren Einlass gibt es dann nur noch gegen eine „Strafzahlung“ beim Wächter.

Die fugger in der populären Kultur

Über die Fugger sind zahlreiche populäre Sachbücher erschienen. Auch mehrere historische Romane beziehen Handlungselemente aus dem Leben der Kaufmannsfamilie, neuere Werke sind Tanja Kinkels Die Puppenspieler, Thomas R. P. Mielkes Gold für den Kaiser und Peter Dempfs Das Amulett der Fuggerin.1982–1983 strahlte die ARD die sechsteilige Fernsehserie Vom Webstuhl zur Weltmacht über den Aufstieg der Fugger aus, die auf Günter Oggers Buch Kauf Dir einen Kaiser beruhte.Die erfolgreiche Wirtschaftssimulation Die Fugger II von 1996 bezieht sich in ihrem Namen auf die Familie. Nicht zuletzt wegen eines Streits um die Namensrechte seitens der Familie Fugger ist das Computerspiel nicht mehr im Handel erhältlich. Der Nachfolger des Spiels ist seit dem Rechtsstreit unter dem Namen Die Gilde vertrieben worden.Noch heute ist der Begriff Fuggergeschäft in Südwestdeutschland weit verbreitet.

Das Handelshaus der Fugger

Die Fugger sind ein schwäbisches Geschlecht, das seit 1367 in Augsburg ansässig war. Während man lange annahm, dass die Linie „Fugger vom Reh” 1494 erlosch, erlangte die noch heute bestehende Linie „Fugger von der Lilie” durch die Fuggerische Handelsgesellschaft Weltgeltung.

Die Reinaissance

marzo 12, 2008

1)Die Renaissance ist der Ubergang vom Mittelalter in die Neuzeit.

2)Sie zeichnet sich aus ein wachsendes Interesse an der antiken kultur,das sich in den folgenden Jahrhunderten in ganz Europa verbreitete.

3)Mit der beginnenden neuzeit verlor Die Kirche und Das Christentum seine alles beherrschende und erklärende Stellung. In der Neuzeit der Horizont der Menschen erweiterte sich und man setzte sich mit der traditionellen Sichtweise.

4) Sandro Botticelli:

Sandro Botticelli, eigentlich Alessandro di Mariano Filipepi (* 1. März 1445 in Florenz; † 17. Mai 1510 ebenda) war ein italienischer Maler und Zeichner der frühen Renaissance.

Im Geist der Frührenaissance und des Humanismus malte Botticelli, beeinflusst von Masaccio und Antonio del Pollaiuolo, Bilder aus dem Themenbereich der griechischen Mythologie sowie Allegorien mit Gegenwartsbezug. Sein Spätwerk trägt emotional expressive Züge mit Rückbezug auf die Gotik. Einige Elemente seiner Malerei werden später von den Präraffaeliten im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen. Auch der Jugendstil nimmt in Linie und Ornament Anleihen von ihm auf. Fast alle Informationen über das Leben Botticellis stammen aus der Biographiensammlung Giorgio Vasaris von 1550.Botticelli wurde im Florentiner Arbeiterviertel Ognissanti als jüngster Sohn des Lohgerbers Mariano di Vanni Filipepi geboren. Er blieb mit dieser Stadt durch alle Jahre seines Lebens eng verbunden. Er wurde Lehrling eines Goldschmiedemeisters, eventuell sein älterer Bruder Antonio, stellte aber bald fest, dass er mehr Interesse an der Malerei hatte. Ab 1464 wurde er für drei Jahre Schüler in der in Prato gelegenen Werkstatt des damals berühmtesten Maler der Stadt Fra Filippo Lippi (1406-1469), und dort war auch seine geistige Heimat, da er zunächst durch den in Florentiner Adelskreisen besonders geförderten Humanismus und später durch die Lehren Savonarolas starke künstlerische Anregungen empfing. Zwischen 1465 und 1470 fertigte Botticelli eine Reihe von Madonnenbildern an (darunter die Madonna con Bambino e due angeli, Madonna mit Kind und zwei Engeln, gefertigt zwischen 1468 und 1469). In diesen Werken zeigen sich deutlich die Einflüsse seines Lehrmeister Lippi, aber auch der robustere Stil der beiden damals führenden Maler in Florenz, Antonio Pollaiuolo und Andrea del Verrocchio. 1470 eröffnete Botticelli seine eigene Werkstatt. Im selben Jahr erhielt er von Tommaso Soderini den Auftrag, ein Bild der Tapferkeit zu malen, um damit die Reihe der Tugenden zu komplettieren.

Der Humanismus

marzo 12, 2008

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Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, (* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 ebenda) gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern (Mobilletterndruck) in Europa und des mechanischen Buchdrucks.

Die Verwendung von beweglichen Lettern revolutionierte die herkömmlichen Methoden der Buchproduktion und löste in Europa eine Medienrevolution aus. Gutenbergs Buchdruck breitete sich schnell in Europa und später in der ganzen Welt aus (siehe Ausbreitung des Buchdrucks) und wird als ein Schlüsselelement der Renaissance betrachtet. Insbesondere sein Hauptwerk, die Gutenberg-Bibel, wird allgemein für ihre hohe ästhetische und technische Qualität gerühmt.

Kunst und künstler

marzo 12, 2008

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Leonardo Da Vinci  Leben  zwischen der zweiten Hälfte des fünfzehnten und frühen sechzehnten Jahrhunderts.
Geboren in 1452 in Anchiano, einen Bruchteil von Vinci
in der Provinz Florenz und starb 1519 in Frankreich zu Cloux, in der Nähe von Amboise. Er lebte in der Renaissance, einer Zeit wichtig, für Italien und für die Welt, weil er zeichnet sich durch die Entwicklung der Kunst, Literatur und Wissenschaft. Leonardo verbrachte die ersten 30 Jahre seines Lebens in der Toskana, vor allem in Florenz, dann  fährt nach Mailand, wo er lebt seit 17 Jahren am Hof von Ludovico il Moro. In 1499 verlässt Mailand und zog nach Frankreich in das Schloss Cloux die Arbeit am Hof von König Franz I. von Frankreich mit der Aufgabe der “erste Maler, Ingenieur und Architekt des Königs”.
Er starb in der Residenz von Cloux und ist begraben in der Kirche von St. Valentin nach Amboise. Auf über 17 Jahre zur Studie in der renommierten Werkstatt von Andrea Verrocchio Cione sagte. Heute Leonardo ist eines der berühmtesten Männer aller Zeiten, das Symbol des “Genies” universelle, in allen Bereichen: von der Kunst zu Wissenschaft und Technologie. Sein Ruhm stammt aus dem Beginn des 900 durch die Veröffentlichung des Codes Atlantik.

Er ist auch sehr wichtig, aus der Sicht, weil Kunst malte berühmte Gemälde wie “Das letzte Abendmahl”, “La Gioconda”, “The Virgin of the Rocks”, “Die Dame mit dem Ermellino. “Sind Werke, in denen die natürliche Begabung Leonardo tritt eine sorgfältige Studie über die menschliche Figur und setzt Prüftechnik. Seinem Ruf Schließlich finden Sie auch in der Wissenschaft, weil Leonardo Beobachtung der Natur war nicht ein Ziel an sich, das Studium der Flug der Vögel zu bauen Maschinen, die Bewegung von Flüssigkeiten Nutzung von Energie.

MONA LISA

In den Jahren 1503–1506 arbeitete Leonardo erneut am Porträt der Mona Lisa, der neapolitanischen Hausfrau Monna Lisa del Giocondo (geb. Gherardini), Gattin des Francesco di Bartolommeo di Zanobi del Giocondo, wie einige Quellen besagen, die davon ausgehen, dass er damit schon vor seinen Reisen mit Cesare Borgia begonnen hatte, und vollendete es. In Lisa Gherardini hatte er ein Modell gefunden, deren Antlitz und Lächeln einen einzigartigen, rätselhaften Charme besaß, der ihn entzückte. Der Meister arbeitete an ihrem Porträt, wie er sagte, während eines Teils von vier aufeinander folgenden Jahren, und ließ während der Sitzungen Musik aufspielen, damit der gespannte Ausdruck nicht aus dem Antlitz seines Gegenübers entschwinde. Zeit seines Lebens konnte sich Leonardo nicht von dem Bild trennen, es begleitete ihn auf allen seinen weiteren Lebensstationen. Erst nach seinem Tod wurde das Werk durch Franz I. von Frankreich für viertausend Goldflorin erworben. Später gelangte es in den Besitz von Napoléon, und seit 1804 ist es im Louvre ausgestellt. Heute ist das weltbekannte Gemälde ein ausgesprochener Publikumsmagnet, es ist jedoch nach einem Anschlag im Jahr 1956 nur noch durch Panzerglas zu betrachten.

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